Tablets und iPads sind auf dem Vormarsch. Auch in den Business-Bereichen sind viele Einsatzgebiete denkbar. Daher ist es nicht verwunderlich, dass deutsche Führungskräfte diesen Geräten eine sonnige Zukunft “Tablet-PCs im B2B auf dem Vormarsch” voraussagen.

Dies betrifft massiv den Außendienst im Versicherungsbereich, Makler, Pflegedienste und viele andere mobile Nutzungen. Aber auch Vertrieb und Management werden nicht lange auf die Leichtgewichte verzichten wollen. Für uns ist interessant, welche Auswirkungen dies auf die Softwareentwicklung hat. Müssen unsere Consultants nun Java für Android, Objective C für Apples iOS und DotNet für Windows Mobile 7 programmieren? Jedes System bekommt seine App?

Wir sehen hier die großen Chancen in der Entwicklung beziehungsweise Weiter­entwicklung von Web-Applikationen. Mit HTML5, CSS3 und Javascript lassen sich hervorragende RIA Anwendungen entwickeln. Vorhandene Anwendungen können an die neuen Browser und deren Möglichkeiten angepasst werden. Wer schon länger auf die wartungs­freundlichen, zentral gepflegten Web-Applikationen setzt, hat hier natürlich ein leichtes Spiel. Das gleiche gilt für Finanzinstitute, die ihre Online-Banking Systeme ebenso an die System-Gegebenheiten der Tablet-PCs anpassen werden. Je besser der Abverkauf dieser Geräte sein wird, desto schneller werden Geschäftsanwendungen benötigt. Wir freuen uns darauf. Dennoch können wir der Forderung „iPad für Alle“, die an einer Pinnwand in unserem Büro hängt, nicht nachkommen. Es wäre doch besser, wenn wir hier Diversifikation betreiben.