Der Ausspruch „Weniger ist mehr“ (eng. less is more) ist ein Oxymoron, das zum geflügelten Wort geworden ist. In den Disziplinen Design und Architektur wird er besonders häufig als Motto oder Parole verwendet. Gemeint ist, dass bei Gestaltung eines Textes, Designs oder architektonischen Entwurfs die Reduzierung auf das Wesentliche, auf den Kern einer Sache oft zu einem besseren Ergebnis führt als die Überfrachtung mit unspezifischem Beiwerk. Dahinter steht die Idee des Minimalismus.

Quelle: Wikipedia

Gilt das auch für die Softwareentwicklung?

Bild: Pixelio

Dies muss man mit einem entschiedenen Jein beantworten. Software ist komplex und durch das Weglassen von Kernfunktionalität wird sie nicht besser, sondern schlicht nicht nutzbar. Dennoch beinhaltet der Ausspruch einige wichtige Aspekte.

Aus Sicht der Konzeption komplexer Software-Systeme sollte man immer ein klares Bild des Systems erstellen können. Der Entwickler muss es noch „bauen“. Das wird oft vergessen. Das ist aber nur dann möglich, wenn er das Ergebnis kennt und es begreifen kann. Ist es zu komplex, wird es ineffizient. Die Fragen, die man sich stellen muss, sind: „ Was ist der Kern?“ - Was benötige ich am Dringlichsten?“ – „Worauf kann ich noch warten?“ – „Was ist ein Nice-to-have?“.

Der IT-Consultant, der bei der Konzeption unterstützt, hat die Aufgabe, diese Elemente zu filtern. Er hat auch die Aufgabe, eine Priorisierung der Anwendungsteile aufzustellen, um „den ersten Wurf“ definieren zu können. Effiziente Softwareentwicklung basiert auf guten Konzepten.

Der Wunsch von Softwarefirmen wie der Scandio GmbH ist es nicht, möglichst große Projekte zu gewinnen. Unser Ziel ist es, möglichst viele erfolgreiche Projekte mit unseren Kunden zu machen.

Also doch: Weniger ist mehr!