In diesem Blogpost hat sich unsere Kollegin Carla Gedanken gemacht, warum sie sich für den Beruf Softwareentwickler entschieden hat

Bei der Scandio arbeiten neben IT Consultants und System Engineers vorwiegend Softwareentwickler. Warum entscheidet man sich für so eine Arbeit? Für mich sind das folgende Gründe:

  • Man erschafft etwas Neues. Wo vorher nichts war, erschafft man eine ganze Applikation oder eine neue Funktion, die dann produktiv im Einsatz ist und von Nutzern verwendet werden kann. Selbst wenn man “nur” einen Bug gefixt hat, weiß man am Ende des Tages ganz genau, was man getan hat.
  • Es gibt kniffelige Detektivarbeit. Manchmal ist man vielleicht weniger produktiv als an anderen Tagen, sondern verbringt Stunden damit einen bestimmten Fehler einzugrenzen und dem eigentlichen Problem auf den Grund zu kommen. Nach und nach müssen verschiedene Dinge versucht, Optionen ausgeschlossen und Theorien formuliert, verworfen oder kombiniert werden, bis man am Ziel angekommen ist. Der Weg dahin kann sehr frustrierend sein, aber gleichzeitig auch sehr lehrreich und spannend.
  • Software zu entwickeln braucht logisches Denken und den Umgang mit komplexen Strukturen. Je nach Größe des Projekts muss man gegebenenfalls verschiedene Dinge gleichzeitig bedenken. Bei größeren Umbauten jongliert man nicht selten fünf Baustellen gleichzeitig im Kopf, an denen man noch etwas anpassen muss, bis wieder ein funktionsfähiger Stand entsteht. (Das ist übrigens einer der Hauptgründe, weshalb es für die Produktivität eines Entwicklers tödlich ist, wenn man immer wieder angerufen oder anderweitig unterbrochen wird.)

  • Es sind auch kreative Lösungen gefragt. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern es muss der aktuell passende gefunden werden. Und vielleicht lohnt es sich auch nochmal drei Schritte zurück zu gehen und komplett zu hinterfragen wofür der Nutzer diese Funktion eigentlich braucht und ob sie an der geplanten Stelle wirklich gut aufgehoben und optimal umgesetzt ist.

  • Man modelliert bei der Softwareentwicklung einen Teil der Wirklichkeit. Im Grunde wird ein digitales Modell erschaffen, das genau so viele Details besitzen sollte, wie nötig sind - alle weiteren machen den Code und die Anwendung nur unnötig komplex. Dieses Modell zu entwerfen, umzusetzen und immer wieder zu verfeinern ist wirklich spannend und kann sehr herausfordernd sein.

Insgesamt ist die Arbeit als Softwareentwickler sehr vielseitig, gerade im Projektgeschäft. Von einfachen Funktionen, die schnell hochgezogen sind, über komplexe Architekturen oder kniffelige Fehler ist alles vertreten. Es gibt verschiedenste Sprachen, Frameworks und Umgebungen, zudem sind die Anforderungen von Kunden und Projekten extrem variabel. Natürlich sitzt ein Entwickler nicht nur den ganzen Tag vor seinem Code, sondern bespricht sich auch mit Kollegen, stimmt sich mit dem Kunden ab, skizziert vielleicht mal ein User Interface, berät sich mit dem Marketing Team und vieles mehr.

Ein gutes Arbeitsumfeld und tolle Kollegen tun ihr übriges dafür, dass die Arbeit bei der Scandio wirklich Spaß macht.