Unsere Kollegen Natascha, Kiwi und Martin haben die GoDays-Konferenz 2020 in Berlin besucht und ihre Eindrücke im folgendem Blogpost zusammengefasst:

Warum wart ihr bei den GoDays?

Tja, wir hatten uns bei einem unserer größten Projekte für Golang als “common tongue” entschieden und immerhin laufen vier von fünf Services des Projektes damit (den fünften gibt es als Prototyp sogar auch schon in Go). Naja und jetzt, nach immerhin einem Jahr Entwicklung mit Go, haben wir uns erhofft bei den diesjährigen GoDays neuen Input und Ideen zu bekommen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und neue spannende Aus- und Einblicke zu erhalten.

GoDays

Wie war’s?

Für die GoDays wurde eine sehr fancy Location in einem alten Lagerhaus gewählt, das eher an eine Großraumdisco als an eine Conference Location erinnerte. Das Catering war gut, nur mussten wir uns erst an den eher dünnen Kaffee gewöhnen.

Aber das Wichtigste, die Talks: Der erste Tag war projektbezogen noch nicht so relevant. Bei einem Talk ging es beispielsweise um Tracing; der war toll gemacht, allerdings gab es für uns nicht viel Neues. Spannend war dann aber der Erfahrungsbericht, über ein in Go geschriebenes Multiplayer Spiel (war natürlich auch entsprechend gut besucht). Ein weiteres, auch interessantes Thema war Internet of Gophers am Beispiel eines GPS Trackers für Hunde. Außerdem haben wir gelernt, dass man sich maximal fünf Sachen im Kurzzeitgedächtnis behalten kann und seinen Code entsprechend gliedern sollte. Richtig spannend war der Talk “Pitfalls of Observability”, wo wir dann feststellen mussten, dass wir auch für unsere Metriken Tests schreiben sollten, aber uns darüberhinaus auch auf die Schulter klopfen konnten, da wir schon einiges richtig gemacht haben.

GoDays

Im zweiten Konferenztag haben wir uns allerdings richtig wiedergefunden: In “Fun with Functions” wurde sogar ein Beispiel gebracht, das wir fast identisch so in unserem Projekt-Code ausprobieren werden (und der viel smarter aussieht als unsere jetzige L̇ösung). Dann gab es noch einen Erfahrungsbericht über eine Webapp in Go, bei dem Tools vorgestellt wurden, die sie dort verwendet haben. Ein super-spannender Vortrag ging über ein deploytes “Review” Kubernetes-Cluster Setup, mit dem man sogar debuggen kann und das mega praktisch ist, wenn einem einmal die Ressourcen am lokalen Rechner ausgehen (was aus unserer Erfahrung heraus, leicht passieren kann).

Zusammengefasst kann man sagen, dass wir aus jedem Talk etwas mitnehmen konnten. Darüberhinaus waren alle sehr gut strukturiert und mit viel Mühe gemacht (und meist auch mit einem GitHub Repo). Für Jemanden dessen erste IT Konferenz es war, war ich positiv überrascht =) .

GoDays
GoDays


Was ist die Big Gopher Hunt?

Kontext: Der Gopher (dt. Taschenratte - oh süß!) ist das Maskottchen von Go.

Gleich bei der Registrierung haben wir erfahren, dass wir, um einen Plüsch-Gopher zu erhalten, erst einmal vier Smiley-Sticker von den Ständen der Sponsoren einsammeln müssen. Es stellte sich heraus, dass man dazu auch noch mit den Leuten am Stand reden muss, um die speziellen Sticker zu erhalten (Schocker!). Bei RedHat hatte gleich mal der Typ verschlafen, der die Sticker mitbringen sollte (bis Mittag!).

Bei DeliveryHero hatten sie für uns ein nettes Code Rätsel parat (s.u.).

Wir haben dann festgestellt, dass man auch mit “We’re not exactly looking for a new job, but could we get a Sticker anyway?” an die benötigten Sticker kommt und auch zu interessanten Gesprächen =) . Am zweiten Tag konnten wir unsere Gopher dann in Empfang nehmen und knuddeln.

Das Rätsel - What will be the Outcome?

package main

import "fmt"

type A struct {}

func (a A) Test1() string {
    return "1"
}

func (a *A) Test() string {
    return a.Test1()
}

func main() {
    var a1 A
    fmt.Println(a1.Test())
    var a2 *A
    fmt.Println(a2.Test())
}

GoDays - Wollt ihr nächstes Jahr wieder hin?

Ja, definitiv! Jede Menge gelernt, neue Ausblicke bekommen, neue Ideen und Technologien, und neue Kuscheltiere! Es hat sich also in jeder Hinsicht gelohnt!