Der Scandio-Team-Report geht in die nächste Runde. Dieses Mal wurde das Interview aufgrund der derzeitigen Situation remote geführt. Im folgenden Blogpost wird erläutert, wer das F-Team genau ist, welche Aufgaben das Team hat und noch die ein oder andere witzige Anekdote erzählt.

Stellt bitte euer Team kurz vor (Was macht ihr, wer seid ihr?)

Matze: Hi, wir sind das F-Team und würden uns wahrscheinlich am ehesten als Cloud Engineering Team mit DevOps Schwerpunkt sehen. Wir automatisieren Deployments von komplexen Anwendungen bei größeren Kunden. Das F-Team besteht derzeit aus 11 Mitarbeitern sowie 2 Werkstudenten, verteilt auf drei Standorte. In Augsburg sind das Daniel, Fabian und Benjamin. In München sitzen Aljaz, Sebastian, Nikola, Mike, Thomas, Tobias, Julius, Matze und Kiwi. Außerdem gehört noch Helmut dazu, der größtenteils aus dem Homeoffice in Benediktbeuern arbeitet.

Cloud
Die einzelnen Teammitglieder

Gibt es einen Spaßvogel im Team? Wenn ja, was macht diese Person aus?

Daniel: Brauchen wir eine Abstimmung? Ich hätte mir da schon eine passende Antwort parat: Bei uns gibt es keinen Spaßvogel, da wir das F-Team sind, was so viel bedeutet wie: “No Fun Allowed”. (Alle anderen lachen und nicken zustimmend.)

F-Team-Report
Das offizielle F-Team Logo - nur spaßeshalber ;)

Fabian: Aber wenn dann ist das Kiwi, der gerne mal sarkastische Bemerkungen und ironische Ankündigungen macht. Das tut er natürlich nur um uns zu motivieren.

Was ist euer Lieblingsessen im Team?

Tobi: Definitiv Krapfen! (In Anspielung auf die Krapfenchallenge bei der Kiwi und Tobi regelmäßige Teilnehmer sind.)

Mike: Zum “Garlic Tuesday”, der bereits zu einer richtigen Tradition geworden ist, kochen eine Kollegin und ich immer etwas mit viel Knoblauch. Da die Plätze begrenzt sind, ist unser Team oft im Vorteil, weil sie bei mir ja direkt an der Quelle sitzen.

Wie gut funktioniert die Idee der selbstorganisierten Teams bei euch? Habt ihr bestimmte Vorgehensweisen?

Kiwi: Für mich sind die Team-Rollen das Rückgrat der Selbstorganisation. Das bedeutet, dass man gewisse Abläufe auch einfach mal “laufen lassen” kann. Ansonsten haben wir natürlich auch unsere Team-Retrospektiven, bei denen wir über solche Sachen sprechen können.

F-Team-Report
Screenshot aus dem Zoom-Interview

Erzählt doch mal etwas über einen eurer witzigen Teamabende.

Mike: Wir hatten mal vor über einem Jahr zu später Stunde und nur halb aus Spaß eine Hängematte im internen ServiceDesk angefragt. Das wurde leider abgelehnt, ist aber seither ein kleiner Insider. Und neulich hat die Scandio dann tatsächlich eine Hängematte gekauft!

Aljaz: Letztes Jahr haben wir einen Ausflug nach Slowenien gemacht, wo wir zusammen remote gearbeitet haben. Das hat sich wie ein großer Teamabend angefühlt. (Anmerkung von Daniel und Mike: Genauer gesagt waren das sogar mehrere Teamabende.)

Matze: Dabei haben wir uns natürlich in den kulinarischen und kulturellen Aspekten des Landes fortgebildet. (Alle lachen.)

Thomas: Als Highlight kann man vor allem das Wein-Tasting auf dem angrenzenden Weingut sehen.

Mike: Dabei muss man aber auch die Wanderung am nächsten Morgen erwähnen - es haben alle mitgemacht, bis auf einen. ;)

Was sind eure Vorzeigeprojekte?

Kiwi: Unser AWS Projekt bei BMW kann man da sicherlich anführen.

Thomas: Hierbei haben wir zusammen mit einem internen Team der BMW eine größere Atlassian Agile Toolchain mit bis zu 100.000 Benutzern in die AWS Cloud umgezogen.

Kiwi: Das Projekt “Lando” wäre auch noch erwähnenswert… Lando fungiert hierbei als Backend-Betriebsumgebung für alle IoT Microservices unseres Kunden BSH Hausgeräte. Wenn ich dabei noch ein Beispiel für nicht-Techies anführen dürfte: “Wenn der Kühlschrank zu der Waschmaschine sagt, dass das Spülmittel für den Geschirrspüler leer ist und die Kaffeemaschine bitte neues Spülmittel bestellen soll, dann läuft das im Hintergrund über Lando”.

Mit welchen verschiedenen Programmen arbeitet ihr am meisten?

Lautes Durcheinander…

Matze: Wie du siehst, sind wir uns selbst bei der Entscheidung nach einem einheitlichen Terminal nicht einig.

Thomas: Alle von uns haben das Ziel ihre Anwendungen in Containern zu deployen. Das gibt uns dann die Möglichkeit diese mit Kubernetes zu orchestrieren und zu automatisieren.

Letztendlich hat sich das Team darauf geeinigt, auch ohne einheitliche Programme auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Was ist die witzigste Supportfrage bzw. utopische Anforderung eines Kunden an ein Projekt/Produkt?

Thomas: Ein Kunde hat uns gefragt, warum ein Build so ewig dauert. Nachdem wir einen halben Tag nach der Lösung gesucht haben, stellte sich heraus, dass der Kunde einen Raspberry Pi mit angeschlossener Festplatte als Build-Agent genutzt hat. Dieses Problem haben wir übrigens während unseres Slowenien Aufenthaltes lösen können. ;)

Wie oft findet bei euch ein Meeting statt? Wie läuft das in der Regel ab?

Tobi: Es gibt schon einen etablierten Rahmen. Wir haben jeden Tag das “Daily” mit einer Zeitdauer von maximal fünf Minuten. Dabei erzählt jedes Teammitglied kurz an was er gerade arbeitet. Die Idee hinter dem Meeting ist, dass wir uns gegenseitig helfen können. Da wir oft an den gleichen Sachen oder mit den gleichen Tools arbeiten, diese jedoch in unterschiedlichen Kontexten einsetzen, treffen wir auch oft auf die gleichen Fehler. Wenn sich schon einer im Team damit auseinandergesetzt hat, muss da keine doppelte Arbeit geleistet werden. In der Realität gibt es immer wieder zeitliche Abweichungen, da ein paar Teammitglieder teilweise zu viel Zeit in Anspruch nehmen. ;)

Freut ihr euch wieder auf die Arbeit im Büro?

Home Office
Hier kann man es sich auch gemütlich machen, oder?

Mike (im Garten auf einem Liegestuhl sitzend): Ihr seht wo ich sitze, oder?

Tobi: Ich vermisse die Leute im Büro schon… gerade Aljaz, der sonst immer neben mir sitzt und sich auch ab und zu mal etwas witzig über Fehler aufregt.

Mike: Mir fehlt auf jeden Fall das gemeinsame Kochen.

Vielen Dank für eure Zeit!


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