Diesen Monat stellen wir euch unser S-Team vor, welches eines der größten Teams der Scandio ist und vorrangig im Smart Home-Umfeld arbeitet. Wie das Team mit der räumlichen Trennung zurecht kommt, an welchem spannenden Projekt es gerade arbeitet und wie die Stimmung im Home Office ist, erfahrt ihr im folgenden Interview.

Stellt bitte euer Team kurz vor. Was macht ihr, wer seid ihr?

Alex: Wir sind das S-Team. Clemens und ich haben das Team 2015 gegründet und waren anfangs nur zur zweit. Seit dem ist das Team stetig gewachsen und zählt heute 11 Mitglieder.

Clemens: Der Großteil des Teams arbeitet in Augsburg, dort sind wir inzwischen zu sechst. Die restlichen vier arbeiten in München und einer in Freising.

Alex: Aktuell arbeiten wir an einem einzigen großen Projekt für einen Münchner Hausgeräte-Hersteller. Wir stellen eine Komponente für die Infrastruktur und das Backend zur Pflege, Verwaltung und Auslieferung von Software Updates für Hausgeräte zur Verfügung.

Developer Team Logo
Alle Mitglieder des Teams


Gibt es einen Spaßvogel im Team? Wenn ja, was macht diese Person aus?

Clemens: Bei uns gibt’s eigentlich nichts zum Lachen… (sarkastisch).

Alex: Wir haben so viel Spaß, da brauchen wir keinen Spaßvogel.

Clemens: Wir brauchen tatsächlich niemanden, der uns aufheitert, wir haben auch so genug Spaß.

Was ist euer Lieblingsessen im Team? Habt ihr gemeinsame Essens-Rituale?

Alle einstimmig: Pizza und Bier!

Alex: Seit dem fantastischen Teamabend bei Jonas ist das auf jeden Fall Jonas’ Pizza. Die beste Pizza nördlich von Sizilien! Seine Hobbies sind Pizza backen und Bier brauen und er hatte uns im Sommer zu einem Teamabend eingeladen, bei dem wir beides genießen durften.

Wie gut funktioniert die Idee der selbstorganisierten Teams bei euch? Habt ihr bestimmte Vorgehensweisen?

Clemens: Bei uns läuft das unserer Meinung nach optimal. Da wir eines der ältesten Teams sind, sind wir von Anfang mit der Idee gewachsen. Als wir noch zu dritt waren, gab es natürlich in der Hinsicht nicht viel zu organisieren.

Manu: Für mich war es sehr cool hier in das Team zu kommen. Flache Hierarchien werden ja immer groß geschrieben, diese aber nicht immer gelebt. Hier wird im Teamgefüge wirklich auf Gleichstellung geachtet, egal ob es ein neuer Mitarbeiter, ein Werksstudent oder einer der älteren Hasen ist.

Tobi: Ehrlich gesagt müssen wir uns da relativ wenige Gedanken machen. Das zeigt eigentlich ganz deutlich, dass es bei uns gut funktioniert.

Developer Team Logo
Das Teamlogo

Wie sieht denn ein Team-Abend bei euch aus? Gibt es eine witzige Anekdote dazu?

Clemens: Hatten wir nicht die Regel: “Was beim Team-Abend passiert, bleibt beim Team-Abend?”

Alex: Wir haben aber auch schon einige lustige Sachen erlebt, z.B. standen wir schon im Regen beim Boule im Hofgarten, haben uns im Trampolinpark ausgetobt oder uns sportlich beim Fußball-Golf betätigt.

Clemens: Genau das macht den Team-Abend für uns aus, dass wir nicht nur zusammen Essen gehen, sondern auch etwas unternehmen. Leider ist das Thema Team-Abend aktuell eher schwierig in Angriff zu nehmen. Der letzte Team-Abend, bei dem man sich keine Gedanken machen musste war im Januar.

Mit welchen verschiedenen Programmen arbeitet ihr am meisten?

Alex: Das ist leicht zu beantworten: wir sind halt Hardcore Entwickler und haben unsere IDE und unsere Shell und ohne GIT wär unser Leben wohl nur halb so gut.

Jonas: Ansonsten nutzen wir gerade sehr häufig Miro für Refinements, Retros und andere Meetings, wo wir normalerweise am Whiteboard stehen würden.

Manu: Da wir viel remote arbeiten, ist natürlich wichtig, dass die Technik funktioniert. Besonders wichtig ist das beim Remote-sharing von Code. Zum Glück klappt das meistens problemlos, sonst wären wir aufgeschmissen.

Tim: Dank Lukas’ Hartnäckigkeit dürfen wir mittlerweile auch Pair Programming Tools wie zum Beispiel CodeTogether nutzen.

S Team Gruppenfoto
Ein Teil des Teams während dem Video Interview

Wie kommt ihr bei euch im Team mit der doch oft noch räumlichen Trennung zurecht?

Alex: Wenn die Tools funktionieren, super!

Clemens: Für uns ist das auch schon vor der Pandemie Normalzustand gewesen. Anstrengender sind ganztägige remote Meetings wie der Sprintwechsel oder das Planning, wobei wir dafür mittlerweile auch einen guten Ablauf gefunden haben. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn wir die wieder im Büro abhalten dürfen.

Manu: Was die Kommunikation angeht, ist es vor Ort schon deutlich angenehmer, gerade wenn man mal über Kreuz reden muss oder es im Planning drunter und drüber geht. Remote geht da leider öfter etwas unter.

Jonas: Wobei wir inzwischen in den Meetings auch ganz brav die Hand heben. Als das eingeführt wurde, war ich im Urlaub. Ihr könnt euch vorstellen, wie baff ich war, als sich auf einmal im Meeting jemand gemeldet hat.

Tim: Ich finde es super, dass trotz Remote der Small Talk und das Rumalbern nicht auf der Strecke bleiben.

Bene: Mir gefällt es, dass wir einen durchgehend geöffneten Google Meet Raum haben, in dem immer jemand anzutreffen ist.

Wie oft findet bei euch ein Meeting statt? Wie läuft das in der Regel ab?

Manu: Wir haben täglich unser Scrum Daily, dazu kommt unser Team Weekly und die anderen Scrum-Meetings.

Alex: Durch die agile Entwicklung ist es aber jederzeit möglich, spontan ein Meeting abzuhalten.

Clemens: Ein kurzes Meetingformat ist unser Flashmob. Wenn kurzfristig ein Thema diskutiert werden muss, findet sich, wer Zeit hat, im Daily Google Meet ein und es wird diskutiert und eine Lösung festgelegt.

Hand aufs Herz: Wo arbeitet ihr lieber, im Büro oder doch im Home Office?

Jonas: Für mich ist eigentlich der Mix optimal. Zu Hause kann man sich teilweise besser konzentrieren, aber die Leute im Büro zu sehen und zusammen zu arbeiten finde ich genauso wichtig. Das ist auch etwas was mir in der Corona Zeit fehlt.

Tobi: Morgens proaktiv zu Hause und dann am Nachmittag reaktiv im Büro.

Alex: Wenn die täglichen 2 Stunden Fahrt nicht wären, hätte ich tatsächlich keinen Grund zu Hause zu bleiben. Für mich ist das Arbeiten im Büro mit den Leuten deutlich angenehmer, als den ganzen Tag mit Kopfhörern vor dem Bildschirm zu sitzen. Letztendlich hilft bei vielen Dingen einfach der direkte Kontakt, um eine schnellere Lösung finden zu können.

Clemens: Es hat beides seine Vor- und Nachteile…. Zu Hause fehlt auf jeden Fall die Bewegung und das Abschalten am Abend fällt schwerer. Da muss man aufpassen, dass man eine klare Trennung zwischen der Arbeit und dem Privatleben hinbekommt. Wenn man aber z.B. sein Kind aus dem Kindergarten holen muss, ist es schon von Vorteil, wenn man sich eine lange Heimfahrt, mit S-Bahn Problemen, sparen kann.

Manu: Auch der Smalltallk bleibt remote leider manchmal auf der Strecke, da man doch öfters nur das Wichtigste bespricht. Als ich letztens nach einer Krankheit wieder zurück (im Home Office) war, hab ich es auch einfach vermisst mit den Kollegen*innen auf dem Flur zu quatschen.

Michi: Definitiv im Büro! Der Kaffee ist kostenlos und die eigene Wohnung erleidet weniger Unordnung. Fürs Arbeiten ist es praktisch, wenn man sich nebeneinander setzen kann. Es fällt einem auch nach Feierabend leichter, die Arbeit und das Private zu trennen, um auch mal abschalten zu können.



Vielen Dank für eure Zeit und die spannenden Einblicke in euer Team!


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